82. ordentlicher CONMEBOL-Kongress in Quito (Ecuador)
Lob vom FIFA-Präsidenten für „grosses Handeln“Die Welt bald „im Bann“ der FIFA Fussball-
Weltmeisterschaft™, so Gianni Infantino
FIFA-Präsident Gianni Infantino würdigte in seiner Rede vor dem 82. ordentlichen Kongress der südamerikanischen Fussballkonföderation in Quito (Ecuador) das grosse Engagement der CONMEBOL und ihrer Führung.
Vor dem Kongress wurde Gianni Infantino zusammen mit CONMEBOL-Präsident Alejandro Domínguez und Francisco Egas, dem Präsidenten des ecuadorianischen Fussballverbands, von Ecuadors Staatspräsident Daniel Noboa Azín zu Gesprächen über die Fussballentwicklung sowie die Rolle des Fussballs bei der Förderung des Zusammenhalts und neuer Chancen empfangen.
„Präsident Noboa Azín ist sich der Bedeutung des Sports bewusst. Mit seiner Tatkraft, seiner Vision und seiner Führungsstärke wird er in enger Zusammenarbeit mit der FIFA, dem ecuadorianischen Fussballverband und der CONMEBOL zweifellos dazu beitragen, den ecuadorianischen Fussball zu neuen Höhenflügen zu führen“, sagte der FIFA-Präsident.
Alejandro Domínguez überreichte dem FIFA-Präsidenten zu Beginn des Kongresses eine Kapitänsbinde und verwies auf „den tiefgreifenden Wandel im Fussball“ seit dessen Wahl vor zehn Jahren. Zudem rief er Gianni Infantino dazu auf, für eine weitere Amtszeit an der Spitze der FIFA zu kandidieren.
„Wir sind zuversichtlich, dass der Kurs in den nächsten Jahren beibehalten und der Wandel fortgeführt wird“, betonte der CONMEBOL-Präsident und FIFA-Vizepräsident. „Wir alle hier kennen und schätzen Ihre Arbeitsmoral, Ihre Führungsstärke und Ihre Innovationskraft.“
In seiner Ansprache vor den Delegierten lobte Gianni Infantino die herausragende Führung des CONMEBOL-Präsidenten und der Präsidenten der zehn südamerikanischen Fussballverbände. Mit Verweis auf die konkreten Erfolge der Konföderation in den letzten Jahren schlug er zudem ein neues Motto vor.
„Sie sollten den CONMEBOL-Slogan ändern. „Statt ‚gross träumen‘ wäre ‚gross handeln‘ passender, denn Sie erreichen bereits das, was einst von einigen für möglich und von anderen für unmöglich gehalten wurde und nun Realität ist“, sagte er den Delegierten.
Mit Blick auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ ging Gianni Infantino auf die Dimension des Turniers in Kanada, Mexiko und den USA ein.
„Erstmals sind 48 Teams bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft dabei, und erstmals auch sechs südamerikanische Länder, die mit ihren Nationalteams und den hervorragenden Spielern hier in Südamerika glänzen werden, ebenso mit ihren fantastischen Fans, die Teil eines weltweit einzigartigen und spektakulären Ereignisses sein werden. Wir werden sie in Nordamerika und der ganzen Welt in den Blickpunkt rücken“, erklärte er.
„In Amerika sage ich immer, die WM ist wie 104 Super Bowls in gut einem Monat. Sieben Millionen Menschen werden in die Stadien strömen, während sechs Milliarden rund um die Welt zuschauen werden. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft wird die ganze Welt in ihren Bann ziehen“, fügte der FIFA-Präsident hinzu.
Zum Schluss rief Gianni Infantino alle Entscheidungsträger im Fussball und in der Politik dazu auf, mit dem Fussball für Frieden zu werben.
„Wir müssen die Welt, alle Länder und alle Fans zusammenbringen und so hoffentlich ein Zeichen für den Frieden, den Zusammenhalt und die Völkerverständigung setzen“, betonte er.