Nachhaltige Veränderung des mauretanischen Fussballs dank FIFA-Forward-Beiträgen für Infrastruktur und Spielerförderung
Mehrfache Teilnahme des mauretanischen Männernationalteams an Kontinentalmeisterschaft, Wettkampfcomeback des Frauennationalteams sowie FIFA-Turnierdebüt dank der Beach-Soccer-Mannschaft
„Wir haben uns nicht nur sportlich, sondern auch als Verband stark verbessert – nicht zuletzt dank dem FIFA-Forward-Programm“, so Ahmed Yahya
Das rasante Wachstum des Fussballs in Mauretanien mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern im Nordwesten Afrikas zeugt nicht nur vom enormen Potenzial dieses Sports, sondern auch von der erfolgreichen Partnerschaft zwischen der FIFA und dem mauretanischen Fussballverband (FFRIM).
„Heute sind wir eine angesehene Organisation, ein Vorbild für Entwicklung und meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, was das FIFA-Forward-Programm langfristig bewirken kann“, sagte FFRIM-Präsident und FIFA-Ratsmitglied Ahmed Yahya.
Tatsächlich blüht der Fussball in der Wüste endlich auf. Mauretaniens Männernationalteam, das 2013 in der FIFA/Coca-Cola-Männerweltrangliste noch ausserhalb der Top 200 lag, rangiert inzwischen auf Platz 113. Nach 2019 und 2022 hat sich die Mannschaft auch für den Afrikanischen Nationen-Pokal 2024 qualifiziert und bei der Kontinentalmeisterschaft erstmals überhaupt das Achtelfinale erreicht.
Das Frauennationalteam feierte im letzten Jahr beim Frauenpokal der westafrikanischen Fussballunion (WAFU) sein Wettkampfcomeback und sorgte diesen Frühling bei der bahnbrechenden FIFA Series™ mit Siegen gegen Pakistan sowie die Turks- und Caicos-Inseln für Furore. Für Trainer Jordi Arimany waren die Spiele in der Elfenbeinküste bei der ersten Ausgabe der FIFA Series™ der Frauen ein besonderer Moment für die Spielerinnen sowie eine grossartige Gelegenheit, sich zu verbessern.
Bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2025™ auf den Seychellen gab Mauretanien zudem seinen Einstand bei einen FIFA-Turnier.
„In den letzten Jahren hat sich unser Fussball enorm entwickelt. Wir haben uns nicht nur sportlich, sondern auch als Verband stark verbessert – nicht zuletzt dank dem FIFA-Forward-Programm“, so Ahmed Yahya, der seit 2011 als FFRIM-Präsident waltet.
„Die sportlichen Ergebnisse sprechen für sich: drei Qualifikationen in Folge für den Afrikanischen Nationen-Pokal, einschliesslich der historischen ersten Qualifikation 2019“, fügte er hinzu. „Noch wichtiger als die sportlichen Erfolge sind aber die Strukturen, Investitionen und Bauten, die dank dem FIFA-Forward-Programm möglich waren.“
Seit dem Amtsantritt von Präsident Gianni Infantino 2016 sind über das FIFA-Forward-Programm fast USD 5,1 Milliarden in die nationale und regionale Fussballförderung geflossen. Allein in der Phase 3.0 (2023–2026) erhält jeder FIFA-Mitgliedsverband bis zu USD 8 Millionen. Seit Anfang 2016 sind die Beiträge damit um das Siebenfache gestiegen. Bei einer sorgfältigen und gezielten Nutzung können diese Mittel die Landschaft des Fussballs eines Landes grundlegend verändern – ganz zu schweigen von den sportlichen Erfolgsaussichten.
Mauretaniens grösstes Investitionsprojekt im Rahmen des FIFA-Forward-Programms betrifft die Sanierung und der massive Ausbau des Cheikha-Ould-Boïdiya-Stadions in der Hauptstadt Nouakchott. Derzeit laufen die Arbeiten zur Erhöhung der Kapazität auf 16 000 Plätze. Mit Mitteln aus dem FIFA-Forward-Programm hat der FFRIM im Nouadhibou-Stadion zudem einen neuen Kunstrasenplatz verlegt, Fahrzeuge für das Frauennationalteam gekauft, in der höchsten Spielklasse Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) eingeführt, seinen Hauptsitz samt Trainingsanlagen (einschliesslich eines Ladens, eines Restaurants und eines Sendezentrums) modernisiert und erweitert sowie seine Fussballakademie samt Gesundheitszentrum in Nouakchott auf den neusten Stand gebracht. Dank der letztgenannten Investition, die Bestandteil der FIFA-Forward-Phase 2.0 (2019–2022) war, konnte im Februar 2025 in Mauretanien die erste FIFA-Talentakademie in Afrika eröffnet werden, die wiederum zum ehrgeizigen FIFA-Talentförderprogramm gehört.
Der FIFA-Präsident sprach damals von einem grossen Tag für den Fussball in Mauretanien, wo eine grosse Begeisterung für den Fussball herrsche und dieser Sport tagtäglich stärker werde und wachse, während Ahmed Yahya die Investition der FIFA als Zeichen des Vertrauens des Weltfussballverbands in das Engagement des Verbands zur Förderung des Fussballs wertete. Wie sehr sich Mauretanien für den Fussball engagiert, zeigte sich bereits im März 2022 mit der Premiere des „Football for Schools“-Programms in Afrika. Später kam das digitale Bildungsprogramm der FIFA-Stiftung hinzu, das für Grundschulen in benachteiligten Regionen technologische Hilfsmittel sowie Ressourcen für Lernen, Schulungen und Mentoring zur Verfügung stellt.
„Ich möchte die Akademie sowie das Sport- und Medizinzentrum hervorheben, weil die Akademie unsere Zukunft ist. Heute können wir hier in Mauretanien junge Spieler rekrutieren, ausbilden und fördern – und zwar an einem Ort, an dem sie sich nicht nur sportlich, sondern auch schulisch entfalten können. Das ist für uns entscheidend“, sagte Ahmed Yahya.
„Dank dem Sport- und Medizinzentrum können wir unsere Spieler besser unterstützen, sie medizinisch betreuen, Verletzungen verhindern und dank der nötigen Ausstattung die Pflege und Erholung fördern. Diese beiden Projekte machen uns unheimlich stolz. Sie sind langfristig ausgelegt und kommen mehreren Spielergenerationen zugute.“
All diese Initiativen haben dem mauretanischen Fussball zu einem lang ersehnten Aufschwung verholfen. Der Wille und die Unterstützung sind vorhanden – dank dem FIFA-Forward-Programm sowie einer Reihe weiterer Programme. Mauretanien blickt daher in eine vielversprechende Zukunft.
„Grundlage für diesen Erfolg ist das FIFA-Forward-Programm. Die Ergebnisse sind offensichtlich. Noch wichtiger ist aber, dass unser Fussball noch während vieler weiterer Jahre von diesen Investitionen profitieren wird“, erklärte Ahmed Yahya zum Schluss. „Darum ist dieses Programm für einen Verband wie den unseren so wichtig.“