Französische Freundinnen Elsa Pélicant und Anaïs Stephany zwei von vielen internationalen ehrenamtlichen Helfern bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™
Unglaubliche Erlebnisse der beiden auf dem Spielfeld und bereichernde Kontakte mit Menschen aus aller Welt
Hoffnung auf weitere Einsätze bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027™
„Es waren die besten zehn Minuten meines Lebens.“
Elisa Pélicants Worte zeigen eindrucksvoll, was die Tätigkeit der ehrenamtlichen Helfer der FIFA ausmacht. Als Teil des Teams, das für das Spielprotokoll der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ zuständig ist, standen Pélicant und ihre Landsfrau Anaïs Stephany gemeinsam mit den Mannschaften der USA und Australiens mitten auf dem Spielfeld, als die Nationalhymen der beiden Länder erklangen und die Fans im vollbesetzten Seattle-Stadion lautstark mitsangen. Eine militärische Flugparade über dem sonnenüberfluteten Stadion heizte die Stimmung zusätzlich an.
Kein Wunder, dass die beiden von einem Gänsehautmoment sprechen. Kaum ein Fussballfan hat die Möglichkeit, so nahe bei einem WM-Spiel dabei zu sein und diese intensiven Momente mitzuerleben, wie die am Spielprotokoll beteiligten ehrenamtlichen Helfer.
Pélicant und ihre langjährige Freundin Stephany sind beide von Kindesbeinen an eingefleischte Fussballfans und wollten deshalb unbedingt als ehrenamtliche Helferinnen die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ unterstützen und bei der grössten Fussballparty der Welt dabei sein.
Schon die Reise der beiden Freundinnen nach Seattle ist eine Geschichte für sich. Die beiden kommen aus Chamonix, das auf der französischen Seite des Dreiländerecks zwischen Frankreich, Italien und der Schweiz am Fusse des berühmten Mont Blanc liegt. Dank Fussballstipendien haben die beiden Freundinnen die letzten Jahre aber an verschiedenen Orten in den USA verbracht. Zuletzt waren sie bei lokalen Fussballklubs tätig, die Kindern von Migrantenfamilien oder aus benachteiligten Verhältnissen den Fussball näherbringen.
Stephany stand bereits bei der letztjährigen FIFA Klub-Weltmeisterschaft™ als ehrenamtliche Helferin im Einsatz und bewarb sich kurzerhand zusammen mit Pélicant auch für das Turnier in diesem Jahr.
„Wir leben für den Fussball“, betont Pélicant. Kein Wunder also, dass der Einmarsch auf das Spielfeld für das Auftaktspiel im Seattle-Stadion zwischen Belgien und Ägypten, das 1:1 endete, für die beiden ein sehr emotionaler Moment war.
„Als wir zum ersten Mal das Spielfeld betraten, bekam ich sofort Gänsehaut und hatte Tränen in den Augen. Es war ein unglaublicher Moment“, erzählt Pélicant.
„Wir waren für diese fantastische Gelegenheit enorm dankbar. Ich kann dieses Gefühl kaum in Worte fassen.“
„Das Spiel zwischen den USA und Australien [2:0] war ein unglaubliches Erlebnis. Das Stadion war brechend voll. Beeindruckend war, dass die Gesänge der Zuschauer sogar unten auf dem Spielfeld deutlich zu hören waren. Wir geniessen jedes Spiel.“
„Schade ist nur, dass Frankreich nicht hier spielt“, fügt Stephany mit einem Schmunzeln hinzu. „Wir sagen unserer Familie trotzdem immer noch, wo wir auf dem Spielfeld stehen, damit sie uns im Fernsehen sehen können.“
Wie die beiden Französinnen stammen noch viele weitere ehrenamtliche Helfer aus dem Ausland – aus fast allen Ländern, wie Stephany bemerkt. „Dieser Kontakt zu anderen Menschen ist für mich das Wichtigste.“
„Es ist etwas Besonderes, so viele Menschen aus aller Welt mit ihren ganz eigenen Geschichten kennenzulernen“, sagt Pélicant.
Einen Einsatz als ehrenamtlicher Helfer würden sie daher sofort empfehlen.
Stephany selbst möchte im dritten Jahr in Folge an einem grossen FIFA-Turnier mitwirken. Auch Pélicant hat bereits die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Brasilien 2027™ im Blick.
„Brasilien ist nun das Ziel“, betont Pélicant. „Ich möchte an allen möglichen Turnieren teilnehmen. Ich bin gespannt auf das Umfeld des Frauenfussballs. Der Frauenfussball war noch keine grosse Sache, als wir mit dem Fussball angefangen haben. Wir mussten mit Jungs spielen. Heute ist die Frauen-WM ein Publikumsmagnet. Das wird grossartig.“