FIFA‑Präsident erläutert bei einem Treffen mit der Karibischen Fussballunion (CFU) in der Dominikanischen Republik das kontinuierliche Engagement gegenüber allen FIFA‑Mitgliedsverbänden weltweit
Treffen am Rande der CFU U‑14 Challenge Series; einem jährlich stattfindenden Turnier, das im Rahmen des FIFA Forward‑Programms gefördert wird
Basis der Transformation der FIFA im vergangenen Jahrzehnt: Investitionen und Entwicklungsmassnahmen im Rahmen des FIFA Forward Programms
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat dazu aufgerufen, die Lücke zwischen den grossen Fussballnationen und den übrigen Ländern der Welt zu schliessen. Die FIFA engagiert sich in diesem Zusammenhang dafür, „bestmögliche Chancen und Zugangsmöglichkeiten zu schaffen und Ressourcen bereitzustellen“, damit mehr Nationalmannschaften auf der Weltbühne antreten können.
Infantino erklärte dies im Rahmen eines Treffens in der Dominikanischen Republik mit Vertretern der FIFA-Mitgliedsverbände (MAs) und der Karibischen Fussballunion (CFU). Die Gespräche fanden am Rande der CFU U-14 Challenge Series statt, einer jährlichen Veranstaltung, die im Rahmen des FIFA Forward Programms unterstützt wird.
„Es ist wichtig, sich auszutauschen, in den Dialog zu treten sowie Ansichten und Meinungen zu äussern – in den letzten Wochen ist viel passiert, und es ist wichtig, zuzuhören, aufmerksam zu sein und auch die eigenen Gefühle ausdrücken zu können“, erklärte der FIFA-Präsident.
In Bezug auf die Gespräche hob Infantino die Transformation der Fussballentwicklung im letzten Jahrzehnt hervor und unterstrich die Notwendigkeit, die Ungleichheiten zwischen den Nationen im Zuge der Weiterentwicklung des Sports zu reduzieren.
„Ich glaube, egal ob in Afrika, Asien oder der Karibik – jeder erkennt, akzeptiert und respektiert die transformative Arbeit, die wir in den letzten zehn Jahren gemeinsam geleistet haben. Wir haben die FIFA transformiert und zu dem gemacht, was sie heute ist, und ich betone heute erneut gegenüber den CFU‑Mitgliedern: Unsere Hauptaufgabe ist es, den Fussball in jedem Winkel der Welt weiterzuentwickeln.
Das ist unsere Mission – das ist unser Job. Wir wollen den Fussball in jedem unserer 211 Länder weltweit fördern und voranbringen. Manche brauchen das leider nicht und wollen auch nicht, dass andere wachsen, aber wir müssen die Kluft zwischen den ganz grossen Fussballnationen und anderen Ländern verringern.
Die Grossen leisten hervorragende Arbeit; wir loben und beglückwünschen sie dafür, und natürlich sollen auch sie weiter wachsen, aber wir müssen allen anderen auch eine Chance geben. Wir müssen Investitionen für alle Länder mobilisieren und Chancengleichheit schaffen.“
Der FIFA‑Präsident betonte, dass der Ansatz, der die erreichten Fortschritte im vergangenen Jahrzehnt ermöglicht hat, auch für die Arbeit der FIFA in den kommenden Jahren von zentraler Bedeutung sein wird.
Im Grunde geht es darum, im Weltfussball Chancen, Zugänge und Ressourcen zu schaffen. Genau das haben wir sowohl in den vergangenen zehn Jahren als auch in den letzten zehn Wochen versucht, und genau das werden wir auch in den kommenden Jahren fortsetzen.“
Ausserdem bekräftigte Infantino, dass die Arbeit der FIFA auch in Zukunft den etablierten Governance-Prozessen folgen werde.
„Alles, was wir tun, durchläuft anschliessend die entsprechenden Prozesse innerhalb der FIFA und wird demokratisch von den FIFA-Mitgliedsverbänden, vom FIFA-Rat und von den zuständigen Gremien entschieden – stets unter strikter Einhaltung und Achtung unserer Regeln und Vorschriften."