Pina Flores bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ zum "Unsung Hero" von Mexiko-Stadt ernannt, nachdem sie bei allen drei Weltmeisterschaften in ihrem Heimatland ehrenamtliche Helferin war
Neunmalige ehrenamtliche Helferin mit einer bewegenden Ehrung für ihr unermüdliches Engagement gewürdigt
Offizieller Antrag auf Aufnahme ins Guinness-Buch der Rekorde nach dem Turnier
Die Ausrichtung der bislang grössten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ wäre ohne ehrenamtliche Helfer undenkbar. Mit ihrer Zeit, Energie und Herzlichkeit sorgen sie dafür, dass das Turnier reibungslos abläuft. Unter den Tausenden, die die Welt in Mexiko-Stadt willkommen heissen, sticht ein Gesicht mit einer generationsübergreifenden Geschichte heraus.
Pina Flores ist keine gewöhnliche ehrenamtliche Helferin, sondern verkörpert die Geschichte des Fussballs in Mexiko. Schon zum neunten Mal steht sie bei einem internationalen Turnier als ehrenamtliche Helferin im Einsatz. Angesichts dieser Leistung wurde Flores bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ zum "Unsung Hero" von Mexiko-Stadt ernannt.
„Die diesjährige WM ist eine riesige Chance für mich“, grinst Flores. „Sie zeigt, dass ich immer noch fit bin. Ich durfte bei der Eröffnungsfeier dabei sein, die wirklich spektakulär war. Das werde ich nie vergessen.“
Flores Liebesbeziehung zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ begann vor 56 Jahren – am genau gleichen Ort. Die WM 1970 bildete den Auftakt zu einer lebenslangen Reise. „Brasilien ist damals Weltmeister geworden. Wir haben Pelé, Rivellino und Jairzinho gesehen. Für uns ging damit ein Traum in Erfüllung“, erzählt sie. „An diesem Tag habe ich beschlossen, mich als ehrenamtliche Helferin zu engagieren. Inzwischen bin ich süchtig danach.“
Mit ihrer ungebrochenen Begeisterung stand sie auch bei der WM 1986 im Einsatz. Mit dem diesjährigen Turnier schliesst sich nun der Kreis. Diese Leistung ist wahrlich einzigartig und soll daher bald auch offiziell anerkannt werden. „Ich glaube, ich bin der einzige Mensch auf der Welt, der 1970, 1986 und 2026 ehrenamtlicher Helfer war. Nach der WM werde ich daher einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde beantragen.“
Für Flores geht ihre Arbeit über das Stadion hinaus, indem sie für die Menschen da ist und die typisch mexikanische Herzlichkeit vermittelt. „Ich stamme aus Mexiko-Stadt, das sich bei einer WM von einer ganz anderen Seite zeigt. In Mexiko sind alle verrückt nach Fussball“, sagt sie. „Es ist unglaublich. Wenn ich in meiner Uniform auf den Markt gehe, wollen die Menschen ein Selfie mit mir machen. Am Ende werde ich noch berühmt!“
Aus Respekt vor ihrer überschäumenden Begeisterung stand die Arbeit in der Zentrale in Mexiko-Stadt kurz still, als Flores von ihren Kollegen mit einer Hommage überrascht wurde. Während einer ihrer Schichten wurde sie von FIFA-Angestellten und ehrenamtlichen Helfern dafür gewürdigt, dass sie bei so vielen Sportveranstaltungen im Einsatz gestanden ist wie niemand sonst, und erhielt dafür eine Miniaturausgabe des FIFA WM-Pokals.
Während ihre Kollegen applaudierten und „Pina!Pina!Ra-ra-ra!“ riefen, kämpfte Flores mit den Tränen. „Ich hatte zum Glück keine Ahnung von dieser grossen Überraschung“, gestand sie sichtlich gerührt. „Ich fühlte mich geehrt und tief berührt. Das war der glücklichste Tag meines Lebens, den ich nie vergessen werde.“
Wie schon bei ihren früheren Turnieren sind für Flores die Fans und nicht das sportliche Geschehen die schönste Entschädigung für ihren Einsatz. Bei Mexikos Eröffnungsspiel war sie nicht etwa gebannt vom Spielgeschehen, sondern von den Fans. „Bei Mexikos Sieg im ersten Spiel habe ich nicht auf den Spielstand, sondern auf die glücklichen Gesichter der Fans geschaut. Es war pure Freude. Schon allein deswegen hat sich die Weltmeisterschaft für mich gelohnt.“
Obwohl sie geschworen hat, dass diese WM ihren endgültigen Abschied als ehrenamtliche Helferin besiegelt, glauben ihre Teamkollegen nicht so recht daran. „Vielen Dank, FIFA, für diese Gelegenheit“, sagt sie lachend. „Alle vier Jahre sage ich: ‚Das war’s.‘ Da ich aber süchtig danach bin, mache ich einfach immer weiter und weiter. Aber das ist definitiv meine letzte WM, ich schwör‘s.“
Alle ehrenamtlichen Helfer verdienen Anerkennung und werden während des gesamten Turniers auch entsprechend gewürdigt. Doch manche Geschichten sind schlicht aussergewöhnlich. Mit den stillen Helden der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ ehrt die FIFA den Mut, die Selbstlosigkeit und das Engagement jener Menschen, die über sich hinauswachsen und alle um sich herum inspirieren. Sie sind die wahren Helden des Turniers.