Die Investitionen der FIFA – darunter ein neues Nationales Trainingszentrum, FIFA-Arena-Plätze sowie das Programm Football for Schools – haben den indonesischen Fussball massgeblich vorangebracht
Die Partnerschaft hat sich weiter vertieft – mit einem neuen FIFA-Standort in Jakarta, einem FIFA Forward Gold Award und Fortschritten im Frauenfussball
Erick Thohir, Präsident des indonesischen Fussballverbands, dankte der FIFA für ihre Unterstützung
Seitdem der indonesische Fussballverband (PSSI) mit der FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2023™ das erste FIFA-Turnier im Land ausgerichtet hat, hat sich die Partnerschaft zwischen dem Weltfussballverband und dem PSSI von Jahr zu Jahr vertieft. Sie umfasst neue Infrastruktur, Breitensportprogramme sowie – seit Kurzem – einen eigenen FIFA-Standort in der Hauptstadt Jakarta.
„In den letzten Jahren haben Programme wie FIFA Forward, Football for Schools und FIFA Arena einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unseres Fussball-Ökosystems geleistet – von der Infrastruktur und Nachwuchsförderung bis hin zu einem besseren Zugang zum Fussball für Kinder und Gemeinden“, sagte PSSI-Präsident Erick Thohir.
Zu den wichtigsten Projekten zählt das erste Nationale Trainingszentrum des PSSI: ein 34,52 Hektar grosses Areal in der neuen Hauptstadt Nusantara, das mit 5,4 Millionen USD aus dem FIFA Forward-Programm sowie weiteren Investitionen der indonesischen Regierung gefördert wird. Die Anlage, für die der PSSI im Juni 2025 beim FIFA Executive Football Summit in Miami (Florida) mit einem FIFA Forward Gold Award ausgezeichnet wurde, dient bereits als Trainingsstätte für Nationalmannschaften und Breitensportaktivitäten. Nach der Fertigstellung sind ein Mini-Stadion, ein Schwimmbad und acht Spielfelder geplant.
„Durch FIFA Forward haben wir unsere operative Kapazität und gute Verbandsführung gestärkt. Das FIFA-Forward-Sonderprojekt hat Indonesien zudem etwas gebracht, das es zuvor nie gab: unser erstes nationales Trainingszentrum“, sagte Thohir.
„Diese Anlage entwickelt sich nun zu einem wichtigen Standort für unsere Nachwuchsfördercamps, technischen Programme und Breitensportaktivitäten und schafft so eine langfristige Grundlage für die Spielerentwicklung. Doch die Entwicklung des Fussballs beschränkt sich nicht nur auf Infrastruktur. FIFA Football for Schools hat uns geholfen, den Fussball direkt zu Kindern und Gemeinden zu bringen – auch in abgelegenen Regionen. Das FIFA-Talententwicklungssystem unterstützt zudem seit 2022 kontinuierlich unsere technische Entwicklungsarbeit.“
Im Mai 2025 wurden zudem zwei FIFA-Arena-Mini-Spielfelder in der Nähe von Schulen in Jakarta eröffnet, die rund 1.450 Schülern zugutekommen. Zusätzlich hat Football for Schools den Fussball direkt zu Kindern und Gemeinden in ganz Indonesien gebracht – es wird in allen 38 Provinzen des Landes umgesetzt. Indem der Zugang zum Fussball über die Grossstädte hinaus in die Gemeinden des gesamten Archipels ausgeweitet wird, schafft das Programm mehr Möglichkeiten für Kinder, das Spiel kennenzulernen und ihre ersten Schritte im Fussball zu machen.
Im Juni desselben Jahres unterzeichneten FIFA und der PSSI ein Gastgeberlandabkommen zur Einrichtung eines FIFA-Standorts in Jakarta, der 21 Mitgliedsverbände in Südost- und Ostasien abdeckt. Die Präsenz der FIFA in Jakarta hat die Rolle Indonesiens innerhalb der regionalen Fussballgemeinschaft weiter gestärkt. Sie bringt die Expertise und Ressourcen der FIFA näher an den PSSI und schafft gleichzeitig eine Plattform für eine engere Zusammenarbeit sowie den Wissensaustausch zwischen den Mitgliedsverbänden der Region.
„Auch im Frauenfussball haben wir bedeutende Fortschritte erzielt“, führte Thohir weiter aus. „Dank der FIFA-Programme zur Förderung des Frauenfussballs konnte der PSSI 2024 unsere Frauenfussball-Strategie starten. Anschliessend hatten wir die Ehre, als einer von nur drei FIFA-Mitgliedsverbänden für das FIFA-GIZ-Programm ‚Frauenförderung im Sport‘ ausgewählt zu werden.“
„Das FIFA-Stipendium für Trainerausbildung hat uns zudem geholfen, die Zahl lizenzierter Trainerinnen zu erhöhen und die Grundlagen des Frauenfussballs auf nationaler Ebene zu stärken. Auch die Präsenz des FIFA-Büros in Indonesien war ein wichtiger Teil dieses Fortschritts. Dass die FIFA nun näher an der indonesischen Fussballgemeinschaft ist, hat unsere Partnerschaft dynamischer, reaktionsfähiger und wirkungsvoller gemacht“, fügte er hinzu.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat Indonesiens Fortschritte mehrfach gelobt, unter anderem bei Treffen mit dem indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto. Dabei betonte er, dass „der indonesische Fussball unter dessen Führung und der von Thohir ein beträchtliches Wachstum erlebt hat“.
Dieser Fortschritt zeigt sich auch in der Entwicklung der Nationalmannschaft auf internationaler Ebene. Als Thohir 2023 das Amt des PSSI-Präsidenten übernahm, lag Indonesien auf Platz 151 der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste der Männer. Seitdem ist die Mannschaft auf Platz 118 geklettert – ein deutlicher Beleg für die Fortschritte in diesem Zeitraum.
Zwar ist die Unterstützung der FIFA Teil einer gemeinsamen Anstrengung von PSSI, indonesischer Regierung, Vereinen, Spielern, Trainern und weiteren Akteuren, doch der Fortschritt unterstreicht die wachsende Stärke des indonesischen Fussball-Ökosystems und den steigenden Ehrgeiz des Landes auf internationaler Ebene.
„Für den PSSI bedeutet unsere Partnerschaft mit der FIFA mehr als nur Infrastruktur oder einzelne Programme“, betonte Thohir. „Es geht darum, ein starkes und nachhaltiges Fundament für die Zukunft des indonesischen Fussballs zu legen. Wir freuen uns darauf, diese enge Zusammenarbeit mit der FIFA fortzusetzen und das Wachstum sowie die Entwicklung unseres Sports weiter voranzutreiben.“
„Wir sind der FIFA zutiefst dankbar für die Partnerschaft, ihre kontinuierliche Präsenz in Indonesien und ihr Vertrauen in das Potenzial des indonesischen Fussballs. Im Namen des PSSI möchte ich der FIFA unseren aufrichtigen Dank für ihre kontinuierliche Unterstützung und ihr Engagement für die Entwicklung des Fussballs in Indonesien aussprechen.“