Technische Zentren in den beiden brasilianischen Bundesstaaten Espírito Santo und Piauí eingeweiht
Insgesamt 15 Zentren in Regionen geplant, in denen während der WM 2014 keine Partien ausgetragen wurden
FIFA-Präsident Gianni Infantino würdigt „bedeutenden Meilenstein“ bei der Förderung des Breitensports
Auch dank des Nachhaltigkeitsfonds der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ wurden im südamerikanischen Land zwei weitere regionale technische Ausbildungszentren in den beiden brasilianischen Bundesstaaten Espírito Santo und Piauí eröffnet. Diese Zentren sollen in erster Linie für Jugend- und Frauenwettbewerbe sowie für Schulungen und Lehrgänge für Trainer und Schiedsrichter genutzt werden.
Wir freuen uns sehr, zwei weitere Ausbildungszentren für den Fussball eröffnen zu können – diesmal in Espírito Santo und Piauí. Seit Beginn unseres Mandats vor etwas mehr als einem Jahr haben wir bereits sieben davon eingeweiht“, erklärte Samir Xaud, Präsident des brasilianischen Fussballverbands (CBF), der an beiden Eröffnungszeremonien teilnahm.
„Das zeigt, in welchem Masse sich der CBF für soziale Initiativen und den brasilianischen Breitensport einsetzt und wie sehr die FIFA durch ihr Engagement und ihre Unterstützung nach der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ dazu beigetragen hat. Unser Ziel ist es, diese Arbeit fortzusetzen und die übrigen sieben Ausbildungszentren fertigzustellen, um den brasilianischen Fussball, die Bundesstaaten und deren Verbände zu unterstützen und so den Breitensport weiter zu fördern.“
Laut Gustavo Vieira, Präsident des Fussballverbands des Bundesstaates Espírito Santo, sollen in der neuen Anlage Schulungen in verschiedenen Bereichen stattfinden, unter anderem für Schiedsrichter und Nachwuchstrainer. „Wir werden das Ausbildungszentrum optimal nutzen“, sagte er.
Der Fonds wurde von der FIFA und dem brasilianischen Fussballverband (CBF) ins Leben gerufen und investiert mehr als 100 Millionen US-Dollar, um dafür zu sorgen, dass Brasilien auch weiterhin von der Ausrichtung der WM 2014 profitiert. Unter anderem sollen 15 solcher Zentren in Regionen entstehen, in denen 2014 keine Begegnungen stattfanden.
FIFA-Präsident Gianni Infantino betonte in einer bei jeder Einweihung gezeigten Videobotschaft, dass diese beiden Zentren Teil des vorrangigen Ziels der FIFA seien, das Wachstum des Fussballs weltweit zu fördern.
„Die heutige Eröffnungsfeier ist ein bedeutender Meilenstein. Dieses Zentrum ermöglicht es Mädchen und Jungen aus der Region, eine hochwertige Infrastruktur zu nutzen, in der sie ihre Fähigkeiten verbessern, ihre Leidenschaft entfachen und von grossen Erfolgen auf dem Rasen träumen können“, sagte er.
Mit folgenden Worten bedankte er sich beim Präsidenten des CBF, Samir Xaud, und bei dessen Mitarbeitern: „Während wir diesen Erfolg feiern, wünsche ich euch alles Gute. Mögen diese Anlagen zur Talentschmiede und zu Orten der Freude werden. Ich bin gespannt, wie sich das in den kommenden Jahren auf das Leben unzähliger Menschen auswirken wird.“
Der Fonds unterstützt auch eine Reihe weiterer Initiativen in Brasilien. Eine davon zielt beispielsweise darauf ab, medizinisches Fachpersonal im Fussball auszubilden, während eine andere, das sogenannte „Gol do Brasil“-Projekt, den Zusammenhalt und die Bildung durch diesen Sport fördern soll. Zur gleichen Zeit entstehen neue Wettbewerbe im Frauen- und Jugendfussball.
„Eine Endrunde soll nicht nur für Erinnerungen sorgen. Sie sollte auch Chancen eröffnen. Der Nachhaltigkeitsfonds der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ steht für dieses Engagement, indem er den Erfolg des Turniers in langfristige Investitionen in den brasilianischen Fussball umwandelt“, so Jair Bertoni, FIFA-Regionaldirektor für Amerika. „Dank unserer Partnerschaft mit dem CBF werden diese regionalen technischen Ausbildungszentren eine moderne Infrastruktur bieten und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem junge Spieler sich entfalten können, Trainer und Schiedsrichter ihre Fachkenntnisse weiterentwickeln können und der Frauenfussball weiter wachsen kann.“
„Das grösste Vermächtnis der WM werden nicht die Anlagen, sondern die dadurch entstandenen Möglichkeiten sein. Wir laden die Verbände der Bundesstaaten, die lokalen Gemeinden und alle, die mit dem brasilianischen Fussball zu tun haben, dazu ein, diese Zentren zu Orten des Lernens, der Inklusion und der Chancen für kommende Generationen zu machen.“