Modernisierung der Infrastruktur und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Nationalteams durch Fördermittel von über USD 4 Millionen aus dem FIFA-Forward-Programm
„Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Menschen sehr, die sich für die Unterstützung unseres Landes und der [FIFA-]Mitgliedsverbände engagieren“, so Robert Shimooshili, Präsident des namibischen Fussballverbands (NFA), über FIFA-Präsident Gianni Infantino
Lancierung von „Football for Schools“ sowie Durchführung von diversen FIFA-Kursen zu Klubverwaltungsstandards und Seminaren zur Kompetenzförderung in den vergangenen Monaten
Robert Shimooshili, Präsident des namibischen Fussballverbands (NFA), hat FIFA-Präsident Gianni Infantino seine Unterstützung ausgesprochen und die Rolle der FIFA bei der Weiterentwicklung des Fussballs in Namibia gewürdigt.
Der NFA profitierte von Fördergeldern in Höhe von über USD 4 Millionen aus dem FIFA-Forward-Programm, der wichtigsten, 2016 zu Beginn der Amtszeit von FIFA-Präsident Gianni Infantino lancierten Entwicklungsinitiative der FIFA.
Dank FIFA-Forward-Mitteln von über USD 250.000 konnten das technische Zentrum des NFA im Katutura-Stadion mit Flutlichtanlagen und Solarpanels ausgestattet sowie in Omuthiya im Norden Namibias ein Kunstrasenplatz installiert werden.
NFA-Präsident Shimooshili dankte Gianni Infantino für dessen Unterstützung und würdigte seinen Beitrag zur Ausarbeitung der Grundsatzvereinbarung, die im November 2025 zwischen der FIFA und dem saudischen Entwicklungsfonds (SFD) unterzeichnet wurde. Die Vereinbarung sieht die Bereitstellung von Darlehen zu äusserst günstigen Bedingungen in Höhe von bis zu USD 1 Milliarde für die Stadioninfrastruktur in Entwicklungsländern wie Namibia vor.
„Namibia benötigt umfangreiche Ressourcen, da wir zahlreiche Projekte umsetzen möchten, wie etwa der Aufbau von Regionalbüros. Zugleich fällt es uns schwer, die Grundvoraussetzungen für den Betrieb unserer nationalen Ligen sicherzustellen“, sagte Shimooshili.
„Wir schätzen daher die Zusammenarbeit mit Menschen sehr, die sich für die Unterstützung unseres Landes und der [FIFA-]Mitgliedsverbände engagieren.“
Ein erheblicher Teil der Fördermittel floss in die Unterstützung der namibischen Nationalteams, was sich auch in den sportlichen Ergebnissen widerspiegelte.
Die A-Nationalmannschaft der Männer erreichte beim Afrikanischen Nationen-Pokal 2023 erstmals in ihrer Geschichte die K.-o.-Phase. Die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™, die ihre erste WM-Teilnahme bedeutet hätte, verpasste sie nur knapp. Zudem erreichte sie beim COSAFA-Pokal 2022 und 2024 jeweils den zweiten Platz. Ferner nahm Namibia 2026 erstmals an der FIFA Series™ teil und feierte dabei einen Sieg gegen die Komoren.
Das A-Nationalteam der Frauen erreichte die zweite Runde der Qualifikation für den Afrikanischen Nationen-Pokal der Frauen 2026 und gewann im vergangenen Jahr den COSAFA-Pokal, während die U-20-Nationalmannschaft der Männer 2021 erstmals an einer kontinentalen Endrunde teilnahm.
Auch andere FIFA-Initiativen haben spürbare Auswirkungen auf den Fussball in Namibia.
Ein 2017 von der FIFA gemeinsam mit dem Deutschen Fussball-Bund, dem NFA und weiteren Partnern durchgeführtes Grossprojekt unterstützte 24 Bildungseinrichtungen durch die Modernisierung bestehender Spielfelder, die Bereitstellung von Fussballausrüstung sowie die Schulung von Trainern, Schiedsrichtern sowie Verantwortlichen im Ligamanagement.
Das FIFA-Programm „Football for Schools“, das im April 2023 offiziell in Namibia lanciert wurde, soll das Leben Tausender Kinder in allen 14 Regionen des Landes bereichern, indem es die Vermittlung von Lebenskompetenzen mit der Förderung fussballerischer Fähigkeiten verbindet.
Die FIFA hat zudem eine Reihe von Seminaren durchgeführt, um die Standards im namibischen Fussball weiter anzuheben. Im Februar 2026 nahmen Führungskräfte von Vereinen der höchsten Männer- und Frauenligen Namibias sowie NFA-Vertreter am FIFA-Campus – Grundkurs in Klubmanagement und an einem Seminar des FIFA-Programms zur Liga- und Klubprofessionalisierung teil. Mit diesen Veranstaltungen möchte die FIFA die Profimanagementstrukturen sowie die langfristige Nachhaltigkeit von Vereinen stärken.
In den vergangenen Monaten fanden zudem Weiterbildungskurse für Spitzenschiedsrichter, Schiedsrichterinstrukteure, Torhüter sowie Futsal-Trainer statt.
Auch im Frauenfussball und im Futsal sind dank der Unterstützung der FIFA deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Im August 2025 schaffte das Futsal-A-Nationalteam der Frauen den Sprung in die FIFA-Frauen-Futsal-Weltrangliste. Zudem fand in der namibischen Hauptstadt Windhoek ein Frauenfussball-Trainerkurs statt. Die Entwicklungsstrategie des NFA für den Zyklus 2024–2027 umfasst ein speziell auf den Frauenfussball zugeschnittenes Förderprojekt und wurde mit Unterstützung von FIFA-Experten erarbeitet.
Gemäss Robert Shimooshili geht die Unterstützung der FIFA jedoch noch deutlich weiter.
„Ein Beispiel dafür ist die Unterstützung seitens der FIFA und der CAF nach dem Tod unseres Generalsekretärs Charles Siyauya im vergangenen Jahr. Diese Hilfe bei der Bestattung war ein aussergewöhnliches Zeichen der Solidarität und Ausdruck eines humanitären Engagements, das grosse Anerkennung verdient“, sagte Shimooshili.