Die Philippinen richten die FIFA Futsal-Frauen-Weltmeisterschaft™ aus, ihr erstes globales Turnier
Der philippinische Fussballverband (PFF) war in den letzten Jahren sehr aktiv
Die Unterstützung der FIFA hat dem PFF dabei geholfen, von einer Vielzahl von Programmen zu profitieren
Das Jahr 2025 wird als Meilenstein für den Fussball und Futsal auf den Philippinen in Erinnerung bleiben. Die mit Spannung erwartete Ausgabe der FIFA Futsal-Frauen-Weltmeisterschaft™ ist das erste Turnier dieser Art, das in diesem Land ausgetragen wird. Es ist zudem erst das zweite FIFA-Turnier für Frauen in der schnell wachsenden Region Südostasien. Die Ausrichtung folgt auf eine äußerst erfolgreiche Phase für die Philippinen – sowohl auf als auch neben dem Spielfeld. Die Filipinas qualifizierten sich für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien & Neuseeland 2023™, ihr erstes Turnier unter der Ägide der FIFA, und krönten ihren Auftritt mit einem sensationellen Sieg über den Co-Gastgeber Neuseeland. Mit der Ausrichtung der ersten Futsal-Weltmeisterschaft der Frauen wurde die übergreifende Strategie „Beyond the Court: Futsal Impact Initiatives” entwickelt. Damit sollen die Grundlagen für weiteres Wachstum und Folgeaktivitäten geschaffen sowie Frauenfussball-Entwicklungsprogramme im ganzen Land angestoßen werden. Abseits des Spielfelds war der philippinische Fussballverband sehr aktiv und wurde dabei von zahlreichen FIFA-Projekten unterstützt. Zu diesen Projekten zählten unter anderem der Bau eines neuen Hauptsitzes mit Unterstützung des FIFA-Forward-Programms sowie eine Vielzahl von Initiativen zur Förderung des Fussballs.
Die FIFA Futsal-Frauen-Weltmeisterschaft ist Teil der langfristigen, strategischen Investitionen der FIFA zur Förderung des Frauenfussballs weltweit. Ebenso hat der Weltfussballverband kontinuierlich in Futsal für Männer und Frauen investiert. PFF-Präsident John Gutierrez bezeichnete die Unterstützung der FIFA als „unschätzbar“ und fügte hinzu: „Ohne die Anleitung der FIFA wäre dieses Turnier niemals möglich gewesen. Am Tag nach der Bekanntgabe durch die FIFA, dass wir den Zuschlag für die Ausrichtung erhalten haben, haben wir mit den Vorbereitungen begonnen.
Die Vorbereitungen waren ... sehr erfüllend. Wir sind sehr gespannt darauf, dass das, wofür wir so hart gearbeitet haben, buchstäblich Geschichte schreibt.“
Der neue Hauptsitz der PFF in der Nähe von Manila ist für den Verband ein Grund zum Stolz. Dank des FIFA-Forward-Programms befinden sich die wichtigsten Fussballanlagen der PFF nun alle an einem Ort in unmittelbarer Nähe zum nationalen Trainingszentrum. Dieses verfügt über einen von der FIFA finanzierten Kunstrasenplatz in voller Größe und zwei Minispielfelder.
Die PFF profitiert auch vom FIFA-Entwicklungsprogramm für Frauenfussballligen, das den Schwerpunkt auf die Förderung der Futsal-Liga legt und somit zum Erfolg der FIFA Futsal-Frauen-Weltmeisterschaft Philippinen 2025™ beiträgt.
Das FIFA-Talentförderungsprogramm und das FIFA-Programm „Football for Schools” wurden 2023 auf den Philippinen ins Leben gerufen und tragen zur weiteren Stärkung des lokalen Fussball-Ökosystems bei.
Die FIFA hat auch nach Abschluss des Turniers ein Vermächtnis hinterlassen: Unter anderem spendete sie den offiziellen Futsal-Weltmeisterschaftsboden, um dem Tuloy-Waisenhaus Zugang zu hochwertigen Sportanlagen zu ermöglichen. Zudem unterstützte sie die landesweite Filipina5 Futsal Fiesta, ein Community-Turnier, das jungen Mädchen sinnvolle Wege eröffnete, sich am Turnier zu beteiligen.
Gutierrez wies auch auf seinen Plan hin, jedem angehenden Fussballer oder Fussballerin die Chance zu geben, sein Potenzial auszuschöpfen. „Futsal ist eine der am schnellsten wachsenden Frauensportarten. Wir gehen davon aus, dass Futsal nach der Weltmeisterschaft zu einer der führenden Sportarten für Frauen werden wird – insbesondere auf den Philippinen“, sagte er.
Die Philippinen hatten die Ehre, zum Auftakt des Turniers in der PhilSports Arena in Pasig City, Metro Manila, auf den Platz zu gehen. Zwar endete das Spiel mit einer Niederlage gegen die südamerikanische Großmacht Argentinien, doch am zweiten Spieltag wurde die starke Unterstützung für die Philippinerinnen belohnt, als Dionesa Tolentin beim 3:2 gegen Marokko das erste Tor für ihr Land erzielte. Das Turnier bietet dem PFF eine weitere Gelegenheit, Fussball als beliebteste Sportart neben dem Basketball unter den rund 120 Millionen Einwohnern des Archipels zu etablieren.
„Die Ausrichtung bedeutet uns sehr viel“, fügte der PFF-Präsident hinzu. „Die Möglichkeit, ein alle vier Jahre stattfindendes Event der FIFA auszurichten und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Fussball und Futsal weltweit zu leisten, ist eine beachtliche Leistung.“