FIFA
Dienstag 21 Juli 2026, 16:00

Mehr Sicherheit im Strassenverkehr vom FIFA-Präsidenten bei rundem Tisch mit dem Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Strassenverkehrssicherheit gefordert

  • Ansprache von Gianni Infantino bei einer Versammlung der Vereinten Nationen zur Strassenverkehrssicherheit zur Bekräftigung des FIFA-Engagements, mit weltweiter Aufklärung und Sensibilisierung für sichere Strassen zu sorgen

  • Treffen führender Vertreter und Experten von Regierungen, internationalen Organisationen, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft zur Beschleunigung der Massnahmen im Rahmen des Aktionsjahrzehnts für mehr Sicherheit im Strassenverkehr 2021–2030

  • Verweis auf die langjährige Zusammenarbeit der FIFA mit der Fédération Internationale de l’Automobile sowie die Bedeutung des FIFA-Programms „Football for Schools“

Bei seiner Rede im Rahmen des runden Tisches der UNO zur Strassenverkehrssicherheit am Rande eines hochrangigen Treffens zur Strassenverkehrssicherheit im International Peace Institute in New York hat FIFA-Präsident Gianni Infantino eine Verstärkung der weltweiten Massnahmen für mehr Sicherheit im Strassenverkehr verlangt.

In einer aufgezeichneten Videobotschaft betonte der FIFA-Präsident, dass alle Mitglieder der Gesellschaft für die Strassenverkehrssicherheit verantwortlich seien, d. h. auch die Verkehrsteilnehmer bei ihren täglichen Fahrten oder zu Fussballspielen.

„Strassenverkehrssicherheit geht uns alle an“, sagte er. „Bereits mehr als die Hälfte des Aktionsjahrzehnts für mehr Sicherheit im Strassenverkehr liegt hinter uns. Trotz der insgesamt positiven Entwicklung müssen wir noch mehr Gas geben, während die Autofahrer den Fuss vom Gaspedal nehmen müssen.“

General Assembly Meets on Improving Global Road Safety

Das Treffen wurde von Jean Todt, dem Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Strassenverkehrssicherheit, organisiert und von Zeid Ra’ad al Hussein, dem Präsidenten des International Peace Institute, geleitet. Gemeinsam mit Vertretern von Regierungen, internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft ging es darum, die globalen Massnahmen für mehr Sicherheit im Strassenverkehr voranzutreiben. Verkehrsunfälle sind nach wie vor eine stille Pandemie mit weltweit 1,19 Millionen Toten und 50 Millionen Verletzten pro Jahr.

Gianni Infantino sprach deshalb davon, dass Verkehrsunfälle jedes Jahr weiterhin eine inakzeptable Zahl von Menschenleben fordern und weltweit Familien und ganze Gemeinschaften erschüttern würden. Der FIFA-Präsident würdigte die Arbeit des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Strassenverkehrssicherheit sowie dessen unermüdliches weltweites Engagement für mehr Sicherheit im Strassenverkehr. „Jean Todt brennt für den Motorsport, den Fussball und die Sicherheit im Strassenverkehr – genau wie ich“, erklärte Gianni Infantino.

General Assembly Meets on Improving Global Road Safety

Der FIFA-Präsident erinnerte des Weiteren an die völkerverbindende und generationsübergreifende Kraft des Fussballs und bekräftigte, dass sich die FIFA mithilfe von Aufklärung weiterhin weltweit für mehr Sicherheit im Strassenverkehr einsetzen werde. Dabei verwies er auf die langjährige Zusammenarbeit der FIFA mit der Fédération Internationale de l’Automobile und die Einbindung von Inhalten zur Verkehrssicherheit in das FIFA-Programm „Football for Schools“, um junge Menschen früh zu sensibilisieren.

„Bildung beginnt schon in jungen Jahren“, sagte Gianni Infantino. „Dann entstehen Verhaltensmuster und Einstellungen zum individuellen und gesellschaftlichen Wohl.“ Zum Abschluss seiner Rede hielt der FIFA-Präsident fest, dass sich die FIFA gemeinsam mit internationalen Partnern sowie mithilfe der universellen Anziehungskraft des Fussballs weiterhin zum Schutz der Menschen engagieren werde.

„Gemeinsam mit Ihnen wird die FIFA mithilfe des Fussballs alle Generationen ansprechen, um die Welt zu einem besseren Ort und unsere Strassen deutlich sicherer zu machen“, erklärte er.