1 000. WM-Begegnung am Samstag, dem 20. Juni, im Monterrey-Stadion ausgetragen
Japan schlug Tunesien mit 4:0 vor mit 51 243 Zuschauern ausverkauftem Haus, darunter FIFA-Präsident Gianni Infantino und die japanische Prinzessin Hisako Takamado
Infantino und Prinzessin Takamado signierten jeweils ein Gedenkplakat, während die Trikots der Spieler und Schiedsrichter mit goldenen Aufnähern versehen waren
Unvergessliche Szenen zu diesem historischen Anlass: Die 1000. Partie der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ am Samstag, dem 20. Juni, wurde sowohl von einem farbenfrohen und ausgelassenen Publikum im ausverkauften Monterrey-Stadion als auch von einer meisterhaften Leistung Japans geprägt.
In Anwesenheit von FIFA-Präsident Gianni Infantino und der japanischen Prinzessin Hisako Takamado feierte Japan in der wunderschönen, hochmodernen Spielstätte mit atemberaubendem Blick auf den Berg „Cerro de la Silla“ einen 4:0-Sieg über das tapfere Tunesien. Das Duell in Gruppe F war für beide Mannschaften bereits das zweite Spiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ und zugleich die 1000. Begegnung in der 96-jährigen Geschichte des weltweit beliebtesten und einflussreichsten Sportereignisses.
„Eine fulminante Leistung Japans hat für Glanz im 1000. WM-Spiel gesorgt! Tunesien hat vor ausverkauftem Haus seinen Teil zu diesem historischen Ereignis beigetragen, während die Zuschauer für viel Stimmung sorgten und diesen Meilenstein mit Begeisterung feierten“, so Infantino.
Neben der tollen Atmosphäre und einigen fantastischen Spielzügen war der Abend in Nordmexiko von Freude und Festlichkeit geprägt. Während sich die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ längst zu einem Fest voller Tore und ausverkaufter Stadien entwickelt hat, bot die 1000. Partie die einmalige Gelegenheit, auf die reichhaltige Geschichte des Turniers zurückzublicken und zu erkennen, wie beliebt und umfangreich es inzwischen geworden ist.
„Diese bislang 1000 Begegnungen konnten Emotionen, Leidenschaft, Nervenkitzel, Tore, Paraden sowie Begeisterung seitens der Fans und des Publikums bieten“, fuhr der FIFA-Präsident fort.
Anlässlich dieses Meilensteins signierten Infantino und Prinzessin Takamodo jeweils ein grosses blau-goldenes Plakat, auf dem die Details zur 1000. Partie sowie der FIFA WM-Pokal abgebildet waren. Zudem tauschte Infantino Erinnerungsgeschenke mit dem Präsidenten des japanischen Fussballverbands, Tsuneyasu Miyamoto, dem Präsidenten des tunesischen Fussballverbands, Moez Nasri, sowie Mitgliedern des Organisationskomitees in Monterrey aus.
Darüber hinaus sah man auf den Trikots der Spieler und des Schiedsrichterteams rund um den rumänischen Unparteiischen István Kovács exklusive goldene Aufnäher mit der Aufschrift „Match 1000“.
Unter den FIFA-Legenden beim 1000. Spiel waren der ehemalige spanische Nationalverteidiger Sergio Ramos und der frühere bulgarische Stürmer Christo Stoitschkow, die beide Verbindungen zu Mexiko haben und bereits bei einer Jubiläumspartie anlässlich der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ aufliefen.
Ramos gewann 2010 als Teil der legendären La Roja den FIFA WM-Pokal und spielte im vergangenen Sommer als Kapitän von CF Monterrey bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™. Bei der 700. WM-Partie, dem Achtelfinalspiel zwischen Spanien und dem späteren Vizeweltmeister Frankreich bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™, stand er in der Startelf und spielte durch. Stoitschkows Leistung, die ihm gemeinsam mit dem Russen Oleg Salenko den Goldenen Schuh einbrachte, verhalf Bulgarien bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1994™ in den USA zu einem beeindruckenden vierten Platz. Seitdem ist er regelmässig als Fussballanalyst und Experte im mexikanischen Fernsehen tätig. Stoitschkow spielte eine entscheidende Rolle in der 500. WM-Begegnung, als er 1994 im letzten Gruppenspiel das Führungstor erzielte und seinen Bulgaren zu einem überraschenden 2:0-Sieg gegen Argentinien verhalf.
„Zu meiner grossen Freude findet das 1000. WM-Spiel in Mexiko und noch dazu im Stadion der Rayados in Monterrey statt. Das ist ein ganz besonderer Meilenstein, und ich freue mich, dass er in dieser Arena gefeiert wird“, so Ramos.
Stoitschkow war einer der 51.243 Zuschauer, die das Spiel in Monterrey verfolgten, und sagte: „Es ist beeindruckend, dass die Mannschaften heute auf den Platz gehen und bereits die 1000. Partie bestreiten werden. Ich freue mich zudem sehr, dass ein Unparteiischer aus Rumänien, einem Nachbarland Bulgariens, die 1000. Begegnung leiten wird. Die Menschen in Monterrey sollten es einfach nur geniessen. Ich war schon oft hier, und die Mexikaner lieben Fussball wirklich sehr.“
Das Spiel am Samstag zeigte, wozu asiatische und afrikanische Mannschaften in Nordamerika imstande sind. Dies ist wahrhaftig ein Zeichen für die zunehmende Globalisierung des Fussballs. Dieses Wachstum sowie die Verbundenheit und die Chancen, die es weltweit hervorgebracht hat, liessen auch den erfahrenen bulgarischen Star nicht unberührt.
„Ich liebe es, die Menschen in ihren Trikots und Outfits im Stadion zu sehen, wie sie Sprechchöre anstimmen, wie sie sich umarmen, wie sie singen und wie glücklich sie sind“, so Stoitschkow. „Das ist Fussball. Ich finde es wichtig, jungen Menschen zu vermitteln, dass dieser Sport uns alle verbindet. Fussball ist einfach eine Leidenschaft. Als Spieler wird man von 100.000 Menschen bejubelt, wenn man einen schönen Spielzug zeigt oder ein Tor erzielt. Das ist wirklich genial.
Dabei ist die Arbeit von Giannis Team von grundlegender Bedeutung – jeder Beitrag zählt, sei es durch (FIFA-)Legenden, ehemalige Spieler, ehemalige Trainer oder ehemalige Funktionäre. Es geht darum, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam zu feiern. Mir macht das richtig Spass. Ich versuche, alle Spiele zu verfolgen, und war bereits im Stadion, um mir sechs oder sieben Partien anzusehen. Auch als Fan ist es für mich ein Genuss zu beobachten, wie so viele Menschen das Geschehen verfolgen und sich dabei zusammenfinden.“