FIFA
Montag 31 August 2026, 14:00

Enorme Wirkung der FIFA-Unterstützung im Inselstaat St. Kitts und Nevis

SAN MARINO, ITALY - MARCH 20: Harry Panayiotou of St. Kitts and Nevis celebrates with team mates after scoring to give the side a 3-1 lead during the International Friendly match between San Marino and Sinatv Kitts and Nevis at San Marino Stadium on March 20, 2024 in San Marino, Italy. (Photo by Jonathan Moscrop/Getty Images)
  • St. Kitts und Nevis mit gerade einmal 50.000 Einwohnern einer der kleinsten FIFA-Mitgliedsverbände

  • Nutzung des gesamten Spektrums an FIFA-Programmen und -Geldern beim Fussballverband von St. Kitts und Nevis (SKNFA), angeführt vom ehemaligen Spieler Atiba Harris

  • Investitionen etwa in das neue SKNFA-Ausbildungszentrum nach Ansicht von Präsident Harris ein bleibendes Vermächtnis

Nach einer langen Profikarriere in einem der grössten FIFA-Mitgliedsverbände setzt Atiba Harris alles daran, den Fussball in einem der kleinsten zu fördern.

Der ehemalige Verteidiger spielte mehr als zehn Jahre lang in den USA bei sechs verschiedenen Klubs in der Major League Soccer (MLS), u. a. beim FC Dallas, mit dem er 2016 den U.S. Open Cup gewann. Seine Heimat hat der ehemalige Nationalteamkapitän von St. Kitts und Nevis dabei aber nie aus den Augen verloren. Kurz nachdem er 2021 seine Fussballschuhe beim OKC Energy FC an den Nagel gehängt hatte, wurde er mit gerade einmal 36 Jahren zum Präsidenten des Fussballverbands von St. Kitts und Nevis (SKNFA) gewählt.

FIFA Forward Workshop with Caribbean Member Associations

St. Kitts und Nevis ist ein Inselstaat in der Karibik mit nur rund 50 000 Einwohnern. Doch der Fussball floriert – dank der umsichtigen Führung von Harris sowie der Unterstützung durch die FIFA. Für einen wirklich globalen Fussball braucht es Investitionen in verdienstvolle und engagierte Orte wie St. Kitts und Nevis.

Selbst in Ländern, deren Bevölkerung problemlos in ein Stadion passen würde, sind die Ergebnisse messbar und nachhaltig. 2023 hat sich das Männernationalteam für die Endrunde des Concacaf Gold Cup qualifiziert – eine bemerkenswerte Leistung für ein Land dieser Grössenordnung.

Levi García #11 of Trinidad and Tobago controls the ball against Andre Burley #4 of Saint Kitts and Nevis

„Die Unterstützung durch die FIFA hatte in den letzten Jahren enormen Einfluss auf die Entwicklung des Fussballs in St. Kitts und Nevis. Durch Programme wie FIFA Forward, Football for Schools, das Talentförderprogramm und jüngst das FIFA-Arena-Programm konnten wir von der Planungsphase bis zur Umsetzung grosse Fortschritte erzielen“, so Atiba Harris kürzlich.

Über das FIFA-Forward-Programm, das 2016 nach dem Amtsantritt von Gianni Infantino als FIFA-Präsident eingeführt wurde, wurden an die FIFA-Mitgliedsverbände und die Regionalverbände weltweit schon fast USD 5,1 Milliarden ausgeschüttet. Jeder Mitgliedsverband hat in der Phase 3.0 des FIFA-Forward-Programms (2023–2026) bis zu USD 8 Millionen erhalten. Seit dem Start des Programms sind die Beiträge damit um das Siebenfache gestiegen. Dieses Geld kann in einem Land wie St. Kitts und Nevis enorm viel bewirken.

Indonesia v St. Kitts and Nevis - FIFA Series 2026

Im Sport entscheidet es über Sein oder Nichtsein. So konnte der SKNFA dank FIFA-Forward-Beiträgen von mehr als USD 2 Millionen seine A- und Jugendnationalteams auf verschiedene Wettbewerbe wie die Concacaf Nations League oder die Qualifikation für das Olympische Fussballturnier der Frauen vorbereiten. Finanziert wurden so Trainingslager, Reisen und Unterkünfte sowie wettbewerbsbezogene Kosten. Das Männernationalteam hat im vergangenen März an der FIFA Series™ in Indonesien teilgenommen. Nach einer Niederlage gegen den Gastgeber feierte das Land gegen die Salomon-Inseln einen denkwürdigen 4:2-Sieg. Im Oktober nimmt der SKNFA auch mit einem Team an der/dem FIFA U-15-Weltmeisterschaft & -Festival 2026™ in Aserbaidschan teil.

St. Kitts and Nevis v Solomon Islands - FIFA Series 2026

Die Forward-Beiträge finanzieren auch Fördermassnahmen und Spielmöglichkeiten. So wurde dank FIFA-Geldern in Höhe von fast USD 3 Millionen in St. Peters ein technisches Zentrum errichtet, das seit 2022 die Basis der Spieler, Trainer und Funktionäre des Landes bildet – ein Meilenstein für das Land.

Investiert wird auch in den Kinderfussball. So wurde im vergangenen März auf den beiden Inseln des Landes je ein FIFA-Arena-Minifeld eröffnet.

„Dank dem FIFA-Forward-Programm konnten wir im technischen Zentrum des SKNFA die Grundlage für das weitere Wachstum des Fussballs legen“, betonte Atiba Harris. „Die FIFA-Arena-Minifelder sind besonders wichtig, weil sie sichere, zugängliche Orte schaffen, an denen Kinder und die Bevölkerung spielen, trainieren und den Fussball geniessen können. Solche Investitionen schaffen in St. Kitts und Nevis ein nachhaltiges Vermächtnis für den Fussball.“